Eine Studie, wurde am Institut für innere Medizin und Stoffwechselkrankheiten der Fredirici II Universität in Neapel, Italien durchgeführt; diese Studie wurde in der neunzehnten November Ausgabe der Zeitschrift Diabetes Care veröffentlicht. Ein Team von Forschern, unter ihnen der leitende Forscher AA. Rivelese, hat die Effekte von einer langzeitigen (6 Monate) Ernährungsergänzung von Fischöl auf Insulinsensitivität und Plasma Lipoprotein bei Patienten mit nicht insulinabhängiger Diabetes mellitus (NIDDM) und Hypertriglyceridämie untersucht.

Die Struktur dieser Studie war eine randomisierte kontrollierte doppelblinde Placebo Studie mit einer parallelen Gruppensquenz. Nach einem 4-wöchigen Reinfall und einem eingefügten Zeitraum von 3 Wochen, wurde 16 Patienten mit nicht insulinabhängiger Diabetes mellitus (NIDDM) und Hypertriglyceridämie wahllos entweder Fischöl (2.7 g/pro Tag Eicosapentaensäure plus Docosahexaensäure für 2 Monate, dann 1.7 g/pro Tag für weitere 4 Monate) oder ein Placebo verabreicht.

Während der gesamten Studie wurde die Ernährung und die hypoglykämischen Medikamente nicht geändert. Im Vergleich mit der Baselinie wurde bei der Gruppe, die mit Fischöl behandelt wurde, folgendes festgestellt: 1) eine bedeutende Verringerung im Plasma TG and VLDL-TG, ohne bedeutende Veränderung in der Blutzuckerkontrolle; 2) eine bedeutende Verringerung von nüchternen NEFA-Konzentrationen, und 3) eine bedeutende Anreicherung von langkettigen Omega-3 Fettsäuren in Erythrozytenmembranphospholipiden.

In der Placebo-Gruppe wurden keine Veränderungen in den Variabeln, die untersucht wurden festgestellt. Die durch Insulin vermittelte Glukoseeinnahme beider Gruppen wurde nicht verändert. Die Forscher haben abschliessend festgestellt, dass bei Patienten mit NIDDM und Hypertriglyceridämie, eine angemesssene Einnahme von Fischöl eine langfristige bedeutende Verringerung von Plasma-Triglyceriden , VLDL Triglyceride und NEFA anregt und ausserdem eine bedeutende Abreicherung von Erythrozytenphospholipidenanteilen in langktigen Omega-3 Fettsäuren, ohne eine Verschlechterung in der Blutzuckerkontrolle, hervorruft. Allerdings konnte die Einnahme dieser Menge von Fischöl die Insulinempfindlichkeit dieser Patientengruppe nicht verbessern.

Allgemeine Vorteile von Fischöl für die Gesundheit

Omega-3 ist wesentlich für das Wachstum und die funktionsfähige Entwicklung des Gehirns von Kleinkindern. Omega-3 wird ausserdem für die Erhaltung der normalen Gehirnfunktion bei Erwachsenen benötigt. Die Einbeziehung von reichlich Omega-3 in die Ernährung verbessert die Lernfähigkeit, während Mangel an Omega-3 in Verbindung mit Lerndefiziten steht. Das Gehirn bevorzugt die Aufnahme von Omega-3 im Vergleich zu anderen Fettsäuren. Der Umsatz von Omega-3 im Gehirn ist sehr schnell, schneller als allgemein bekannt ist. Die Sehschärfe von gesunden, reifgeborenen, mit Muttermilchersatz gefütterten Babys ist besser wenn der Muttermilchersatz Omega-3 enthält.

Während der letzten 50 Jahre wurden viele Babys mit Muttermilchersatz mit fehlenden Omega-3 Fettsäuren gefüttert und diese Mängel stehen in Verbindung mit fetalem Alkoholsyndrom, Aufmerksamkeitsdefiziten/Hyperaktivitätsstörungen (ADHD), zystischer Fibrose, Phenylketonurie, unipolaren Depressionen,  aggresivem Verhalten und Adrenoleukodystrophy. Verringerung von Omega-3 Fettsäuren im Gehirn stehen in Verbindung mit kognitiven Störungen während des Älterwerdens und mit Anfängen von sporadischer Alzheimer-Krankheit.

Die Hauptursache von Tod in westlichen Nationen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Epidemiologische Untersuchungen haben einen starken Zusammenhang zwischen hohem Fischkonsum und einer Verringerung eine plötzlichen Todes durch Herzinfarkte festgestellt. Die Verringerung ist ungefähr 50 % bei einer Einnahme von 200 mg pro Tag von Omega-3 Fettsäuren von Fisch. Fischöl reduziert nicht nur  die Triglyceride im Blut und Thrombose, sondern es hilft auch Herzrhythmusstörungen vorzubeugen.

Die Verbindung vom Mangel von Omega-3 Fettsäuren mit Depressionen ist der Grund fürden robusten positiven Zusammenhang zwischen Depressionen und Herzinfarkten. Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes Typ 2 wird oft eine fettarme Ernährung mit einem hohen Anteil an Kohlehydraten empohlen. Eine Studie mit Frauen zeigt, dass diese Art von Ernährung  die Plasma-Triglyderide und die Schwere von Diabetes Typ 2 und koronarer Herzkrankheit erhöht. Nötiges Omega-3 ist in Fettfischen (Lachs, Tunfisch und Makrelen) und Muttermilch enthalten; Omega-3 ist ausserdem in niedriger Stufe in Fleisch und Eiern enthalten, aber normalerweise nicht in Muttermilchersatz. EPA, eine weitere langettige N-3 Fettsäure ist ebenfalls in Fettfischen enthalten. Die kurzkettige N-3 Fettsäure, die Alpha-Linolensäure, kann in Menschen nicht besonders gut umgesetzt werden. Die langkettigen N-3 Fettsäuren (auch bekannt als Omega-3 Fettsäuren) sind jetzt auch in einigen Nahrungsmitteln erhältlich, besonders in Muttermilchersatz und Eiern in Europa und Japan.

Diese entgegengesetzten Wirkungen können auch in Entzündungen, besonders bei Rheumatoidarthritis und Asthma, gesehen werden. Omega-3 hat positive Auswirkungen auf Krankheiten wie Bluthochdruck, Arthritis, Arteriosklerose, Depressionen, Altersdiabetes, Herzinfarkte, Thrombose und auf einige Arten von Krebs.